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INSM Ökonomenblog

16.12.2013 
In der Rentenpolitik brechen alle Dämme!

Beschreibung:
Es ist ein Stück aus dem Tollhaus. In der Rentenpolitik scheinen alle Dämme zu brechen. Von der säkularen Alterung unserer Gesellschaft, die mit immensen Ausgabensteigerungen der Sozialsysteme verbunden ist, wird in der neuen schönen Welt der Großen Koalition nicht mehr geredet. Während die letzte Große Koalition vor sieben Jahren noch die Erhöhung des Renteneintrittsalters durchboxte – Franz Müntefering vor allem sei Dank! -, steuert der aktuelle Koalitionsvertrag hier radikal um. Frühverrentung kommt wieder in Mode. Das ist die Metabotschaft, die sich hinter der Rente mit 63 verbirgt, von der alle profitieren sollen, die 45 Beitragsjahre vorweisen können. Weil Zeiten der Arbeitslosigkeit laut Koalitionsvertrag voll mitzählen, hätte im Jahr 2011 jeder zweite Neurentner und jede siebte Neurentnerin von einer solchen Regelung profitiert. In Summe wären das fast 120.000 Versicherte in einem einzigen Jahr gewesen, die zwei Jahre früher ohne Abschläge in Rente hätten gehen dürfen, sofern

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