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FULDAER ZEITUNG

10.08.2013 
Die Systemkritik und ihre Mythen

Beschreibung:
Kapitalismuskritik ist en vogue in unserer Gesellschaft. Um die Gerechtigkeitsdefizite zu skandalisieren, werden seit vielen Jahren immergleiche Stereotypien benutzt. „Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer!“ gehört zum Standardrepertoire der Systemkritik. Ab welchem Einkommen jemand reich ist, wird dabei genauso wenig hinterfragt, wie der im internationalen Vergleich relativ hohe Schwellenwert, ab dem Menschen in Deutschland als armutsgefährdet gelten. Ist ein Spitzensportler, der für einige Jahre Millionen verdient der Maßstab? Ist es der Unternehmer, dessen Lebensleistung in einer von ihm gegründeten Firma steckt, in der heute Tausende von Mitarbeitern eine gut bezahlte Beschäftigung finden, der aber selbst ob dieses Erfolges ein reicher Mann geworden ist? Oder ist man gar schon reich, wenn man in der Einkommensteuer zum Spitzensteuersatz von 42 Prozent veranlagt wird? (...)


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