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F.A.Z.

01.06.2006 
Keine Hätscheleien
Als die baden-württembergischen Grünen über Oswald Metzgers Landtagskandidatur entscheiden wollten, hatte der Kandidat nicht gerade bescheiden auf seine Bedeutung hingewiesen: "Die Grünen brauchen die Marke Metzger." Auf solche Sprüche reagieren Parteien allergisch.

Beschreibung:
(...) Am Mittwoch gab Metzger als finanzpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion erstmals einen Vorgeschmack auf sein Verständnis von Oppositionspolitik: 19000 neue Studienanfängerplätze müßten in dieser Legislaturperiode geschaffen werden, damit Baden-Württemberg auf die Wissensgesellschaft vorbereitet sei. Finanziert werden soll das, indem überflüssig werdende Lehrerstellen abgebaut werden. Metzger nennt das "reflexive Modernisierung" und meint damit den Grundsatz konstruktiver Oppositionsarbeit, nämlich Vorschläge zur Verbesserung staatlicher Leistungen zu machen, ohne mehr Geld auszugeben. Für CDU-Politiker ist Metzger schon jetzt der eigentliche Oppositionsführer. (...)
(...) Professoren, die nur dienstags, mittwochs und donnerstags arbeiteten, so Metzger, werde er nicht mit der üblichen "Hätschel-Rhetorik" schonen, schließlich seien nicht alle Menschen, die im Bildungsbereich arbeiteten, "gute Menschen". (...)
(...) Metzger möchte, dass die Grünen Regierungspartei werden - und zwar im Metzgerschen Sinn. So deutlich wie kaum jemand sonst bei den Grünen hatte Metzger kürzlich geäußert, das rot-grüne Modell sei "Gott sei Dank" vorbei. (...)

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www.faz.de...

Quelle:
F.A.Z. online

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