zurück zur Übersichtzurück zur Übersicht

FULDAER ZEITUNG

03.12.2010 
Die Pflegeversicherung braucht einen Systemwandel

Beschreibung:
Die Dramatik des demografischen Wandels bemühen wir in der gesellschaftspolitischen Debatte gern, wenn es um die Finanzierungsfolgen für die sozialen Sicherungssysteme geht. Die individuelle Seite der längeren Lebenserwartung verdrängen wir dagegen, weil viele Menschen ja durchaus unbeschwert und rüstig ihren immer längeren Ruhestand genießen können.
Doch diese Woche schreckte der Pflegereport der Barmer-GEK-Krankenkasse die Öffentlichkeit mit der nackten Realität auf: Von den im Jahr 2009 verstorbenen Versicherten, die zum Todeszeitpunkt älter als 60 Jahre waren, sind bei den Männern schon 29 Prozent dement (altersverwirrt) gewesen, bei den Frauen bereits 47 Prozent. Die Zahl der Demenzkranken, deren Pflege deutlich zeitintensiver und damit kostenträchtiger ist als von geistig orientierten Pflegebedürftigen, wird sich nach Prognosen des Zentrums für Sozialpolitik der Universität Bremen von jetzt 1,2 Millionen binnen der nächsten 20 Jahre auf 1,8 Millionen steigern. (...)

zum Artikel
http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten...