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PFORZHEIMER ZEITUNG

11.11.2006 
Die Primadonna ist geerdet
Oswald Metzger – das neue Leben des grünen Promis auf der Oppositionsbank im Stuttgarter Landtag

Beschreibung:
(...) m März wurde er im rabenschwarzen Wahlkreis Biberach in den baden-württembergischen Landtag gewählt, endlich wieder ein Mandat, nachdem die Grünen ihn 2002 und 2005 nicht mehr in den Bundestag lassen wollten. Er hatte nicht taktiert damals beim Kampf um den Listenplatz, er hatte die Delegierten nicht gebeten, sondern gesagt: Ihr könnt mich wählen, wenn ihr wollt. Sie wollten nicht, zweimal nicht. So was nagt natürlich, selbst an einem wie Metzger, der sagt: „Ich bin schon lange kein Parteipolitiker mehr. Ich leiste mir eine eigene Meinung.“

Jetzt bekam er zwar nicht das Direktmandat, aber so viele Stimmen, dass er mit breiter Brust und lautem Getöse in seiner Fraktion hätte aufschlagen können. Er tat es nicht.

Einige hatten das erwartet, hatten befürchtet, dass die Primadonna aus der Reihe tanzen würde, das Wohlfühl-Klima in dem seit Jahren von Winfried Kretschmann ebenso umsichtig wie effizient geführten Biotop der grünen Landtagsfraktion gefährden würde. Aber Metzger kam, sah und – schwieg. Statt Schlagzeilen machte er sich an die Arbeit, statt Sprüche zu klopfen, hörte er zu. ... (...)

Den kompletten Beitrag von Ulrike Bäuerlein über die Arbeit Oswald Metzgers im Stuttgarter Landtag können Sie in der Pforzheimer Zeitung online lesen:
http://www.pz-news.de/blickpunkte/berich...

Quelle:
Pforzheimer Zeitung vom 12.11.06

Vermerk:
Copyright bei Pforzheimer Zeitung